Architektur
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Herzlich willkommen!

Ein Ort kann Ausdruck von Poesie sein, wenn wir uns darauf einlassen und wir ihn verschönern wollen, um zu zeigen wer wir im Idealfall wären. (Alain de Botton - Glück und Architektur)

Die nachfolgende Auflistung ist nicht abschließend und ohne Gewähr. Sie dient der schnellen Übersicht der Neuerungen.

 

In der Neufassung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ist das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die Energieeinsparungsverordnung (EnEV) und das erneuerbare Wärmeenergiegesetz (EEWärmeG) zusammengefasst.

 

Das Gesetz gilt für alle Neubauten ab dem 01.11.2020.

 

Energieausweise sind erst ab dem 01.05.2021 nach dem neuen GEG auszustellen. 

 

Bis 12.2023 ist noch ein Nachweis nach DIN 4108-6 bzw. 4701-10 zulässig. Danach nur noch mit DIN 18599.

 

Die angekündigte Festlegung eines Niedrigenergiegebäudestandards gemäß EU Vorgaben wird für Deutschland mit dem jetzigen GEG-Standard definiert und festgelegt.

 

In der Summe ergeben sich gegenüber dem bisherigen energetischen Standard keine Verschärfungen. Im Referenzgebäude wurde der Heizölkessel in  Brennwerttechnik durch einen mit Gas ersetzt.

 

PV-Anlagen wurden stärker berücksichtigt. Bei einem Nachweis nach DIN 18599, Validierung 09.2018, ergibt sich für Wärmepumpentechnik ein um ca. 20% besserer Primärenergiewert.

 

Die bisher gültige Mindestdämmwerttabelle 2, Anlage 1, entfällt für Neubauten.

 

Für Ausbauten und Erweiterungen gibt es nur noch einen HT- Nachweis, der das 1,2-fache des Referenzgebäudewertes ausmacht (§ 51).

 

Hinsichtlich der Primärenergiefaktoren von Fernwärme wird verbindlich ein geringster Wert von 0,3 festgelegt.

 

Für flüssige Biomasse wird ein neuer Wert definiert. 

 

Bei einer Nahwärmeversorgung mehrerer Gebäude ergibt sich ein Bonus für Erdgasanlagen. 

 

Für den Wärmebrückenzuschlag gibt es außer dem Standardwert von 0,1 nur noch zwei Kategorien mit 0,03 bzw. 0,05. Wobei beim 3%-Zuschlag alle Details vom Beiblatt 2, 184108, ohne Ausnahme, eingehalten werden müssen. Darüber hinaus ist nach wie vor ein detaillierter Nachweis möglich.

 

PV-Anlagen sind politisch gewünscht und werden deshalb mit einem sehr günstigen Ansatz ermöglicht und gefördert.

 

Bei Einsatz von selbst erzeugten Strom gibt es für den erforderlichen Primärenergiebedarfswert Abzugswerte von 150 kWh/a bzw. dem 0,7-fachen bis zu einem Bonus von 200 kWh/a bei einer Verwendung von Stromspeichern.

 

Die Anforderungen für Neubauten gemäß des alten erneuerbaren Wärmeenergiegesetzes (EEWärmeG) sind in den §§ 34 und 45 definiert.

 

Neu sind einheitliche CO2 Werte für die Ausstellung von Energieausweisen.

 

Der Bandtacho des Energieausweises bleibt wie bisher bestehen.

 

In § 102 gibt es eine neue Innovationsregelung, die auch ein Simulationsverfahren zum CO2 Nachweis zulässt.

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© Georg Rattay